Personalentwicklungskonzepte gegen Fachkräftemangel

In der Schweiz fallen in den nächsten 10 Jahren ca. 800’000 Arbeitsplätze durch Pensionierung weg. Höchste Zeit, seine HR-Abteilung mit ein paar strategischen Denksportaufgaben zu betrauen. Meine Frage wäre wohl, was das HR bis jetzt unternahm, um der Situation Herr zu werden? Welche Personalentwicklungskonzepte gegen den Fachkräftemangel sind aktuell in Arbeit, wäre eine weitere interessante Frage.

Um sachlich zu bleiben, die oben erwähnten Fragen sind zwar sicherlich interessant aber wenig zielführend in der Diskussion. Die reale Frage ist: Wie schaffen wir es in den Unternehmen, Lücken zu füllen und junge und / oder ältere Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden? Eine zweite Frage ist, unter welchen Voraussetzungen können Mitarbeitende über die Pension hinaus Ihren Mehrwert weiter beitragen?

Anima sana in corpore sano

Die Frage nach dem gesundheitlichen Zustand der Mitarbeiter ist wohl der zentralste Punkt. Nur wenn die Mitarbeiter körperlich fit sind, kann man von ihnen auch geistige Fitness verlangen. Man stelle sich einmal vor, dass wie es sein muss, wenn einem acht Stunden am Tag die Knie schmerzen, und man muss dabei Teppiche verkaufen. Das geht wohl zu weit.

Ähnlich ist es mit der mentalen Einstellung und deren Akzeptanz. Die „Old School“ hat andere Werte verinnerlicht und ihre Einstellungen sind ziemlich anders. Und dann haben sie noch ganz andere Kompetenzen als die „Digital Natives“. Wir werden uns eine kritische Frage stellen müssen. Wie verbinden wir bei Alt und Jung die Erfahrung von beiden, das gemeinsame Netzwerk und die ungenützten Kompetenzen. Wenn wir hier Antworten finden, haben wir ganz viele Lösungen erarbeitet.

Erfolgreich werden jung und alt dann sein, wenn beide Altersgruppen erfolgreich voneinander profitieren und miteinander Mehrwert generieren. Ich bin sicher, dass es auch darauf ankommt, dass beide bereit sind, nochmals voneinander zu lernen. Es muss ja nicht immer der ältere vom jüngeren lernen. Vielleicht ist die „Old School“ dann doch noch nicht passé.

Aufbau eines Konzepts zur Personalentwicklung

Wie bauen wir ein Konzept für jung und alt auf? Wir bauen eine Ebene für den Vergleich der Kompetenzen von Jung und Alt. Dann vergleichen wir den Ist-Zustand und Soll-Zustand. Mit den Erkenntnissen leiten wir die notwendigen Massnahmen für die Gewinnung, Bindung und Entwicklung ab. Als Konsequenz muss man daraus ein Projekt starten und die Verantwortung übergeben. Am Besten bleibt die Kontrolle im HR.

Zuletzt kurz zusammengefasst wollen wir darauf hinweisen, dass es sich immer lohnt, neue Personalentwicklungskonzepte zu versuchen, statt über den Fachkräftemangel zu schreiben und zu jammern. Damit gewinnen Sie mehr an Profil und Aufmerksamkeit. Und sie binden die Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen.

Wenn Sie Fragen haben, zeige ich Ihnen meinen Ansatz, den ich bei Kunden umsetze. Dieses Vorgehen ist sehr einfach strukturiert und übersichtlich gestaltet. Hier verliert niemand den Überblick. Ein Erstgespräch ist wie immer kostenlos. Ich würde mich freuen, mit Ihnen ein Projekt umzusetzen.

Personalentwicklungskonzepte gegen Fachkräftemangel